22.10.2020

Wörterbuch der Synonyme: Skeptiker

Lügner, Faktenverdreher, Interessenvertreter, Transantlantiker, Atomlobbyist, Gentechnikbefürworter, Pharmavertreter, Vertreter der Ölindustrie, PR-Agenten

Ich musste mich belehren lassen: ich meinte, gewisse sogenannte "Skeptiker" glaubten den Müll, den sie behaupten, wirklich. Aber nein, nur Fake, es ist alles interessengebunden. Alle obigen Attribute sind belegbar. 

PS Wann merken diese weichgespülten Grünen das endlich? Oder glauben die mit "Digitalisierung" an nachhaltigen politischen Erfolg? (Randbemerkung für mein Kaff, alle anderen bitte ignorieren)

20.10.2020

Bingo! die tausend sind da!

 Ich begann mit der Arzneistatistik im April 2011. Ich habe nur Neuverschreibungen notiert. Das damals formulierte Ziel von hundert neuen Arzeien pro Jahr ist statistisch gemittelt erreicht. Natürlich war am Anfang jede Verschreibung neu also sulf, lach, ars, calc, lyc etc. Mit den Jahren wurde es immer schwieriger. Zuletzt waren es noch 40 und 30. Mit der Vergrösserung des Arzneispektrums steigen auch die Fehlverschreibungen, was ganz normal ist und kein Grund zur Beunruhigung. Der Griff zu Sulfur bleibt immer gleich weit. Auf der anderen Seite lösen sich aber Probleme, die sonst kaum angehbar sind.

Zahlreiche Arzneien sind repertorial nicht verschreibbar, andere neue durchaus, wie z.B. tritic-v. Eine grosse Hilfe für einen raschen Zugang zu selteneren Mitteln, ist die Charakterisierung von Gruppen, z.B. Milchen, Muttermittel, Lanthanoide, Nosoden, usw. Umgekehrt war für mich die Schlangengruppe unergiebig obwohl lach in jeder Repertorisation auftaucht. Auch die Differenzierung von Spinnen, Insekten - Schmetterlingen ist schwierig trotz teilweise guter Prüfungen.

20.06.2019

Arzneispektrum

Und wieder habe ich die Termine verpasst.
Hier also die Nachträge:
912 Arzeien waren es bis April 2018
952 bis Juni 2019.

Der Zuwachs an Neuverordnungen nimmt also stark ab. Vielleicht verfehle ich das Ziel knapp. Ist möglicherweise auch eine Alterserscheinung...


23.06.2018

Arzneibeziehungen - wichtigstes Antidot

Die Hauptantidote einiger weniger klassischer Arzneien habe ich von KC Bhanja übernommen, der seinerseits Teste zitiert.
Sie werden auf der Seite der Beziehungen homöopathischer Arzneien rot hinterlegt angezeigt.
Diese Arzneien empfehlen sich, wenn sonst keine wahlanzeigenden Hinweise vorliegen, also insgesamt eine selten benötigte Information.

22.01.2018

Arzneispektrum 2017

Diesen Eintrag habe ich voll verschlafen. Das Projekt ist aber immer noch am Laufen.
Hier also der Nachtrag (bald wird ja 2018 fällig):
Bis April 2017 waren es 780 Arzneien, 80 neue im vorausgegangenen Jahr und damit noch "gut" aber die 100 eben verfehlt.

08.11.2016

Hoffnungslose Homöopathie

H.Walach referiert in der Forschenden Komplementärmedizin drei Arbeiten, die zeigen, dass Homöopathie (genauer gesagt der behandelnde Professor) bei Kranken mit fortgeschrittenen Krebsen das Leben verlängert.
Ich bin dankbar für diese Statistik. Bei naturgemäss traurigem Ausgang der Behandlung tut etwas Unterstützung gut.

Forsch Komplementmed 2016;23:274-283

01.04.2016

Arzneispektrum 2016

Es ist wieder Zeit für den Jahresrückblick auf das Arzneispektrum. Mit 71 neu verordneten Arzneien hab ich das Ziel wieder verfehlt und der Rückstand hat sich noch vergrössert. Nun, ich versuche nach vorn zu blicken und nehm mir das Hunderterziel unverdrossen vor...

PS eben hab ich gemerkt: es ist Halbzeit. Mir stehen noch 5 lange Jahre bevor und wenn ich weiter mache wie bisher werden die 500 neuen Arzneien nie zu schaffen sein. Wie schon erwähnt, sind die Möglichkeiten theoretisch gegeben aber ein Plan ist fällig.

06.04.2015

Report Arzneispektrum 2015

Letztes Jahr habe ich den Bericht unterschlagen. Das Projekt läuft aber weiter. Zur Erinnerung: das Ziel sind 100 neu verschriebene Arzneien jährlich über 10 Jahre.
Mit 692 hab ich es knapp verfehlt. Mit weiterem Studium der Arzneimittellehren lässt sich da nicht mehr viel erreichen. Neue Zugänge zur Arzneiwahl sind also gefordert. Scholtens Pflanzensystematik hat sich mir bisher als schwierig erwiesen in der Handhabung, ich bleibe aber dran.

02.04.2015

Wirkung der Homöopathie (schon wieder) bewiesen

Die neue Metaanalyse zeigt eine mindestens fünfzigprozentige Wahrscheinlichkeit für eine Besserung unter Homöopathie...

Das ist kuhl. Sogar sensationell. Medienecho: im Bereich von Null.
Vielleicht weil nicht sein kann, was nicht sein darf.

Ein Aspekt scheint mir wichtig, der in Studien nicht abgebildet wird. Die homöopathische Behandlung zielt immer auf die Gesundheit. Das ist leider nicht selbstverständlich, denn pharmakologische Studien tun das üblicherweise nicht: Wallungen weg, Krebs da. Blutzucker unten, Patient tot. Schmerzen besser, Magen zerfressen, usw.

Der homöopathische Effekt kommt also immer im Bonuspack frei von Nebenwirkungen mit Lebensverlängerung. Das wär doch auch mal eine Meldung wert.

13.05.2014

Bioresonanz, Firlefanz?

Ich hatte nie was mit Bioresonanz, ganz einfach weil ich Apparatemedizin nicht mag. Letzthin musste ich mich aber damit auseinandersetzen. Interessanterweise werden die Geräte von aufgeklärten Praktikern als eine Art schamanischer Schnickschnack angesehen. Die Heilung laufe über einen anderen Kanal.
Nun, so einfach ist die Sache doch nicht. Die Geräte werden immerhin ans Stromnetz gebracht und produzieren so mindestens Elektrosmog. Das ist nicht sarkastisch gemeint, denn damit stören sie und wären nichts mehr als ein Heilungshindernis.
Es könnte aber sein, dass tatsächlich aufgeprägte Eigenschaften "elektrisch" übertragen werden. So besteht ein hohes Risiko für Unterdrückung, was ich auch schon beobachten konnte.
Der Kanal der Heilung lässt sich nicht spalten in hehre Intention und apparative Zwängerei.

04.01.2014

Daten aktualisiert

Die Datenbanken der Arzneibeziehungen und Miasmen sind aktualisiert. Es ist nicht viel Neues dazu gekommen, aber nach zwei Jahren macht man das einfach...

11.12.2013

Placebo in homöopathischen Prüfungen

Die letzte AHZ hat einen Beitrag von M. Teut und J. Dahler wo dem Phänomen der Prüfsymptome unter Placebo nach gegangen wird. Vorab finde ich es verdienstlich, dass die Autoren das heisse Eisen aufgreifen.

Das Phänomen "Prüfsymptome unter Placebo" [...] wirft weitreichende Fragen [...] zur externen Validität der historischen Arzneimittelprüfungen auf...
Wieso? Die Einführung des Zweifels in Form des Placebos in die Arzneiprüfung hat nur sich selbst als nutzlos erwiesen, die Arzneiprüfung selbst ist in keinster Weise angekratzt. Das beobachteten die Autoren ja selbst in ihrer Okoubaka-Prüfung: Symptome aus vorangehenden Prüfungen wurden bestätigt.
Intentionale Effekte kleben an jeder Form von Behandlung und wenn man sich zusammentut erreicht man Verstärkung. Wer im Wissenschaftszirkus nicht vom Trapez fallen will, darf sowas "nicht lokal" und "Bedeutungskonstruktion" nennen.
Der Nutzen des Placebos ist also wissenschaftlich widerlegt. Die Placebo-Prüfung ist vom Tisch.
Für die Skeptiker unter uns gibt es wie immer eine einfache Lösung. Sie prüfen von nun an gegen Nux vomica, doppelt blind, versteht sich. Noch mehr wissenschaftlichen Sinn macht das im cross-over design.
 
AHZ 2013; 258(6):22-25 

18.07.2013

Zwischenstand Arzneispektrum

Mit mehr als 500 unterschiedlichen Arzneien, verschrieben seit April 2011, bin ich gut unterwegs. Die Zielvorstellung war 100 neue pro Jahr, somit also komfortabel erreicht. Am Anfang war es leicht (Minerale) es wird aber immer härter und bis zum Fernziel von 1000 dürfte es noch steinig werden (beabsichtigte Anspielung). Ich hoffe, dass mir Scholtens Pflanzensystematik noch einen Innovationsschub bringt. In der Theorie ist ja damit das Tor zur homöopathischen Unendlichkeit offen und ich wäre bis zum Lebensende mit Neuem versorgt. Mal sehen, was die Praxis so an Wirkung zeigt.

 Häufige und seltene Arzneimittel

17.07.2013

Schön blöd

für die Impflobby, dass besser informierte Mütter weniger impfen lassen. Wenn man den verwirrlichen Prozentzahlen des Artikels trauen kann, dürfte es in Deutschland ausreichend Impfskeptiker geben, damit sich auch Politiker ihrer annehmen.

PS mittlerweile empfehle ich wieder die Masernimpfung in bestimmten Situationen, es ist halt alles etwas komplizierter...

14.02.2013

Mammografie schon abgesagt?

Verzicht auf Mammografie-Screening reduziert das Brustkrebsrisiko um ein Drittel!
Wie konnte es soweit kommen? Geschäftemacher, Patientinnenbewirtschafter, Medikalisierer, Schreibtischtäter, Hosenscheisser-Politiker und lammfromme manipulierte Hausärzte.

22.11.2012

Mammografie jetzt absagen

Es ist wieder Donnerstag und wieder bringt das NEJM eine schlechte Nachricht. Mammografie-Screening bringt nichts. Alle die es wissen wollten, wussten das schon vor 20 Jahren aber mit dieser Absegnung werden in den nächsten Jahren hoffentlich auch noch die letzten Geräte in der Schweiz abgeschaltet, wenn sie dann amortisiert sind.
Hat die Art geschäftsschädigender Artikel etwas zu tun mit Obamacare?

10.11.2012

Banerji - das Ende der Homöopathie

Komme eben von der Veranstaltung mit Prasanta Banerji in Bad Bellingen und habe nicht bis zum Ende aber doch lange ausgeharrt. Es gab da ein paar Ungereimtheiten auf welche ich nicht im Detail eingehen möchte aber der Vorwurf des Etikettenschwindels bleibt irgendwo stehen. "We treat the disease - not the patient" kann eben keine Homöopathie sein. Und die Gleichsetzung von Behandlerunabhängigkeit mit "Wissenschaft" ist unreflektiert und falsch. Letztlich handelt es sich bei seinen Protokollen um eine Form der Kochbuchhomöopathie oder "Organhomöopathie" und das ist ja alles andere als neu wenn auch an einer grösseren Patientenzahl ausgetestet. Was aber neu ist - und hier wirds nun wirklich interessant - das sind die behaupteten Erfolgsraten bei bösartigen Erkrankungen. Die Zahlen bei Hirntumoren stellen alles bisher dagewesene in den Schatten, da können die Altschüler und Homöopathieklassiker gleichermassen zusammenpacken. Wer heilt, hat recht. Als Nebenprodukt des ganzen zeigt Banerji damit noch auf, dass potenzierte Arzneien zweifelsfrei bedeutsame klinische Wirkungen haben können.
Bei einer spontan tödlich verlaufenden Krankheit ist es natürlich müssig von Unterdrückung zu theoretisieren aber Achtung: es gibt keinen prinzipiellen Unterschied der Protokollbehandlung von "Knieschmerzen" und einem Oesophaguskarzinom. Da erinnere ich mich an P. Vijayakar, der nach eigener Aussage dutzende von Patienten von Knieschmerzen befreit und damit umgebracht habe.
Unter dem Strich: Banerjis Protokolle werde ich bei Krebserkrankungen einsetzen, in allen übrigen Fällen nur ausnahmsweise.

07.11.2012

Amanita-Therapie

ist mit homöopathischer Therapie vereinbar. Ich konnte eine deutliche Erstreaktion unter Amanita ph. D3 nach einer hochpotenzierten Arznei beobachten.

25.10.2012

Krebspatienten sind nicht informiert

Eine eben erschienene Studie im NEJM bestätigt meinen Verdacht, dass viele Patienten mit fortgeschrittenen Tumoren noch an schulmedizinische Heilung glauben. Drei Vierteln aller Patienten mit metastasierten Krebsen war nicht klar, dass die Chemotherapie keine Heilung bringt. Diese Unwissenheit in Bezug auf den eigenen Zustand kann verschiedene Gründe haben aber immerhin löblich, dass die Autoren die mögliche fehlende Information durch die Behandler erwähnen. Es ist gewiss nicht einfach, sich mit düsteren Aussichten zu konfrontieren, bei Krebs aber zwingend um eine Chance zu haben. Es gibt nur eine Gemeinsamkeit aller von fortgeschrittenen Tumoren Geheilten. Sie haben sich selbst an der Hand genommen.

10.10.2012

Grippeimpfung

Habe eben an der Tages Anzeiger Umfrage teilgenommen: "Lassen Sie sich gegen die Grippe impfen?" - Nein, 74%. Gut so!