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17.07.2013

Schön blöd

für die Impflobby, dass besser informierte Mütter weniger impfen lassen. Wenn man den verwirrlichen Prozentzahlen des Artikels trauen kann, dürfte es in Deutschland ausreichend Impfskeptiker geben, damit sich auch Politiker ihrer annehmen.

PS mittlerweile empfehle ich wieder die Masernimpfung in bestimmten Situationen, es ist halt alles etwas komplizierter...

03.03.2012

Sankarans Miasmen

Bin eben über Sankarans Tabellen (Originaltitel mit Apostroph) gestolpert, die ich mal als "Geschenk" für eine grössere Buchbestellung erhalten habe (nur damit nicht der Eindruck entsteht, ich hätte mir das gekauft, diesen Autor les ich eigentlich nicht). Da sind dann so "Miasmen" aufgelistet wie "akut", "typhös", "Ringworm". - Meinetwegen, aber warum nicht auch "skrophulös", "gichtisch", "sklerotisch", "Stress", "Übersäuerung", "Candidose", "amöbisch", "verwurmt", "bronchitisch", "yin", "yang", "Toxin", "vagoton", blablabla.
Vielleicht fühlt sich da jemand inspiriert und beschenkt den homöopathischen Orbis mit einem Elaborat über die vergessenen Miasmen. Es findet bestimmt seine Leser.

PS Sankarans Tabellen habe ich umweltgerecht entsorgt. Das Format passte nicht in mein Regal.

13.08.2010

Impflogik 2.0

Schon mal Husten gehabt? Vielleicht wars Keuchhusten, das kommt jetzt auch bei Erwachsenen vor, sagt der (industriefinanzierte) Professor. Als Folge der ungenügend wirksamen Impfung. Das sagt der Professor nicht. Nein, aber weil die Keuchhusten-Impfung nicht wirkt, müssen Sie sich auch als Erwachsener wieder impfen lassen. Logisch, oder?

ars medici

17.06.2010

Kampf um die Daten

Die Amis digitalisieren den Patienten. Das soll ein Milliarden-Business sein. Google und Microsoft haben da schon mal ein paar Pflöcke eingeschlagen. Deshalb werfen sich allerhand "Experten", sprich Informatiker, Politiker und Juristen in den Ring. Und wiederum deshalb kann draus nicht viel werden, schon gar keine "Einsparungen".
Für die Amis ist schon "freedom" ein technisches Problem. Mit der Gesundheit kann es also nicht anders sein. Der Patient besteht aus seinen Messwerten, was denn sonst, denn was nicht gemessen werden kann, ist eh nicht "wissenschaftlich", hat somit keinen Realitätswert oder klarer ausgedrückt: existiert gar nicht.
Die Leistungserbringer (früher auch Ärzte genannt) sind nun freundlich eingeladen die Messdaten zu behandeln. Es bleibt ihnen auch nichts anderes übrig, denn nur für "objektive Krankheiten" bezahlt die Kasse. Auch Patient ist bereits so gehirngewäscht, dass er Krankheit mit Messungen verwechselt. Der Blutdruck muss runter, das Cholesterin auch. Und da diese Werte ihren Namen zu Recht tragen, gehört ihre Verwaltung keinesfalls in die Hand altertümlicher Ärzte, sondern in die Selbstverwaltung des Patienten, der die Administration seiner "Gesundheit" nach Gutdünken outsourced. Darum herum lauern natürlich alle Arten Geier und Hyänen wie Direktwerbung für Medikamente, Datenklau als Geschäftsmodell und Datenschutz genauso, Lebensversicherer (Gentests, Rauchen, Alkohol, BMI...), Krankenkässeler (Vorbehalte) usw. im Ami Newspeak "ecosystem" genannt.

 O'Reilly

31.03.2010

Testen Sie Ihren Arzt

Mir ist aufgefallen, dass die schärfsten Homöopathiegegner keine Ärzte sind, sondern eher in den Bereichen der Profilneurotiker, Laborratten, Interessenvertreter und so zu finden sind. Wenn man dem Patienten gut zuhört, erfährt man allerhand. Zum Beispiel dass Professor der hohen Fakultät seinen privaten Patienten Pflanzenpräparate empfiehlt über welche selbiger Professor vor versammelter Corona politisch korrekt die Nase rümpft. Richtigen Ärzten ist das Wohl des Patienten lieber als die immer vorläufigen Theorien. Die Etikette "wissenschaftlich getestet" kann nicht schaden. Sie klebt auch auf der Zahnbürste.
Und so kommen wir zum ultimativen Arzttest. Die Stichfrage lautet: "Wie hälst Du´s mit der Homöopathie?"
Minimalantwort um zu bestehen: "Wenn´s hilft, in Ordnung."

18.03.2010

Wirkungsloses Gift

Der wichtigste Lieferant für traditionell chinesische Arzneimittel, Complemedis teilt mit, dass die Arzneimittelbehörde die Pflanze XiXin verboten habe wegen giftiger Inhaltsstoffe. Die Arznei ist wichtiger Bestandteil von Rezepturen beispielsweise zur antibiotikafreien Behandlung von Nasennebenhöhlenentzündungen. Complemedis konnte immer nachweisen, dass die angeschuldigten Giftstoffe in ihrem Präparat NICHT enthalten waren.
Wir Homöopathen wissen jetzt, was wir zu erwarten haben. Nächstens wird Nux vomica C30 verboten. Es ist zwar nichts drin, völlig wirkungslos, alles nur Plazebo, blablabla...
...aber alleweil eine tödliche Giftpflanze. Logik ahoi!

25.11.2009

Medikalisierung entlarvt

Wer die Krebsdiagnose früher bekommt, ist länger krank. Der Spruch war unter kritischen Ärzten seit Jahrzehnten bekannt. Jetzt ist er politisch korrekt.
Oder um es mit der nötigen Differenziertheit auszudrücken, die das heikle Thema erheischt:
Screening ist Scheisse!
JAMA

21.11.2009

Schweinegrippe - Lexikoneintrag

Kollektives Angstsyndrom, induziert durch behördlichen Aktivismus im Jahre 2009. Führte in Verbindung mit Impfaktionen zu beträchtlichen Schäden für die Volksgesundheit.

19.11.2009

Langsam im Mund zergehen lassen

Kann mir jemand erklären wie man homöopathische Kügelchen "l-a-n-g-s-a-m" im Mund zergehen lässt?
Und warum überhaupt?
Abschreiberei und Hirnlosigkeit kommen überall vor, zum Trost.

12.11.2009

"Evidence Based Medicine" oder Wie lüge ich richtig!

Die Pharma rüttelt, schüttelt und schraubt an den Zahlen, bis sie "Wirksamkeit" beweisen.

NEJM

07.09.2009

Des andern Freud

Zähneknirschend berichten "die Skeptiker" von der Erfolgsgeschichte der Homöopathie in Deutschland. Das Skeptikerdasein muss frustriend sein: niemand scheint sich für sektiererisch parareligiöse "Aufklärung" zu interessieren. Nur gerade mal 14% der Befragten in der zitierten Studie lehnen Homöopathie ab. Die als aufgeklärt zu identifizieren dürfte vermessen sein, denn - für die "Skeptiker" noch schlimmer - der Grossteil gehört in die Schublade der religiösen Fundis. Les extrêmes se touchent.

29.06.2009

Zeckenwahn - neue Folge

FSME (alle wissen, wofür das steht) und die Impfung, die der "Krankheit" erst zur Wirklichkeit verhalf, wurden in Deutschland televisiv demontiert (YouTube). Schön, dass solch ein Beitrag dort möglich ist. Im staatlich filzokratisch gelenkten Schweizer Fernsehen wär so was vermutlich nicht zu machen.
Im Beitrag erscheint auch Dr.med. Steffen Rabe. Seine Webseiten sind eine Fundgrube für seriöse Information zu Impfungen.

15.06.2009

Personalisierte Medizin?

Diese Begrifflichkeit darf die Homöopathie für sich beanspruchen, sie wurde aber von der technomedizinischen Wahnvorstellung genombasierter Behandlung usurpiert. Daraus ist nichts geworden. Man darf davon ausgehen, dass die Genomanalytiker es schon immer wussten, aber ihre Arbeit musste ja finanziert werden. Ganz im Sinne von "Krebs in 20 Jahren besiegt". (Das war vor 30 Jahren, die Förschler sind seit 10 Jahren in Rente.)

Was keinen Sinn macht, kann immer noch fürs Marketing her halten: "Krankheiten sind so verschieden wie Menschen." Schön kitschig, die Realität - "vergiss es" im Klartext - ist in verklausulierter Form auch abgebildet: "Es wird noch einige Zeit dauern, bis das Potenzial der personalisierten Medizin voll genutzt werden kann."
Schön ist wenigstens das implizite Eingeständnis, dass die konventionelle Medizin eben alle Patienten über einen Leist schlägt.

29.04.2009

"Wir sind vorbereitet"

Also sprach der Obergesundheitsfunktionär zum Thema Schweinegrippe.
Damit kann er nur das Medienereignis gemeint haben denn er hat keine Behandlung.

09.04.2009

Business Development

Der executive Faktenverdreher der Nation im Gesundheitswesen hat sich versprochen. 200 Millionen schwer sei der alternative Kuchen zur Zeit, während er 2004 noch 25 gewogen habe. Also Faktor 8. In nur 4 Jahren. Solches Wachstum würde man in China als "überhitzt" bremsen.
Aber die Lösung ist einfach: mit den 200 Milliönchen sind die Einnahmen der Krankenkässeler gemeint, sozusagen ihr Zusatzverdienst und die 25 waren die damaligen Ausgaben...
Das passt gut zur Milchmädchenrechnung, die ich anlässlich der Einführung und angesichts der Preise
der Zusatzversicherung angestellt hatte (und natürlich gestützt auf damalige exekutiv verdrehte Fakten). Ich kam auf Faktor 10.
Und so ein gutes Geschäft soll jetzt durch eine Volksbefragung vermiest werden?

27.01.2009

Hype Cycle

Wenn der Hype-Zyklus auch für die Homöopathie gelten sollte, wo steht sie dann heute?
Es kommt wohl darauf an, welche Zeiten und Räume man einbezieht. Das hiesige insulare Polit-Medien-Geblödel ist natürlich kleinräumig und kurzlebig und entsprechend irrelevant, könnte aber Modellcharakter für gröbermasstäbliche Ereignisse haben.
Eine Stimmung des "Tals der Enttäuschungen" habe ich in der Therapeutenszene wahrgenommen. Hoffentlich springen die Trittbrettfahrer ab, der Homöopathie kanns nur gut tun.

19.09.2008

Vermischung von Irrglaube und Nichtwissen

Die politischen Stürmchen die über Seldwyla fegen, wühlen gelegentlich die Wasser derart auf, dass seltsame Wesen an die Gestade gespült werden, die das Auge des Bürgers sonst wohl nie erblickt hätte. So geschehen in der NZZ vom 3.9. wo ein ungewisser Herr Rüegg die Homöopathie mit Religion verwechselt. Dieses Phänomen ist so exotisch auch wieder nicht, dass darüber berichtet oder gar berichtigt werden müsste, es stellt sich aber heraus, dass der Autor homöopathisch tätig war und in dieser Eigenschaft offenbar nicht wusste, was er tat, denn er schwor seinem Irrglauben ab und bekehrte sich zum Szientismus. Vergangenheitsbewältigung kann schwierig sein aber therapeutisch tätig zu sein ist nicht für alle, wir sind also froh, dass der Kandidat der Philosophie seine Berufung entdeckt hat und hoffen, dass ihm in seinem neuen Tätigkeitsfeld mehr Erfolg beschieden ist. In diesem Zusammenhang sei mir noch ein kleiner Exkurs in die Philosophie erlaubt, von der ich nicht viel aber vielleicht doch etwas mehr zu wissen glaube als unser Philosoph von Medizin. Wer Wissen zu seiner Religion erhebt, täte gut daran sich an einem Altvorderen zu orientieren, der sich diesbezüglich definitiv geäussert hat. Wie wärs mit Sokrates?

(NZZ 03.09.08, Nr.205, S.17)

01.07.2008

Wieviel Homöopathie braucht das Land?

"Homöopathie wurde häufiger von älteren, gebildeteren, nichtrauchenden, atopischen Eltern bei Mittelohrentzündung, Ekzem, Atemwegs- und allergischen Erkrankungen eingesetzt,..."

Die Krankheiten sind immer wie häufiger, chemisch-medizinisch nicht zu heilen und ... Homöopathie wirkt.
In der Studie wurden 28% der zweijährigen Kinder homöopathisch behandelt. Dies ist klar zu wenig. Jedes Kind hat Anspruch auf Homöopathie und muss beim erwähnten Krankheitsspektrum homöopathisch behandelt werden. Alles andere ist unverantwortlich.

10.04.2008

Alles elektronisch...

Wieder mal können wir beim grossen Nachbarn die grossen Fehler beobachten, ... die wir dann im kleinen nachbauen. Der Flop der elektronischen Gesundheitskarte ist im vollen Gange.

14.03.2008

Darwin Charles, Homöopathiepatient

Nach Jahren geduldig ertragenen Siechtums wurde der bekannte Autor durch einen Homöopathen von seiner Krankheit (Chagas?) geheilt. Ja, Tatsachen können manchmal sehr schmerzhaft sein.
Ohne den homöopathischen Beitrag wäre The Origin of Species wahrscheinlich nie erschienen. Ausserdem beobachtete (das konnte er) Darwin, dass ihm Hautausschläge sein "Gsüchti" besserten, eine Erkenntnis die heutigen Gelehrten selbstverschuldet verwehrt bleibt, da sie es nicht für nötig halten, den Patienten zu fragen wie er sich fühlt sondern lieber gleich Kortison aufschmieren.


(nachzulesen bei Dana Ullman: The Homeopathic Revolution, ISBN 978-1-55643-671-0)